Unser Leitbild ist das Fundament unserer gemeinsamen Arbeit. Es entstand in einem intensiven dialogischen Prozess zwischen Kindern, Eltern sowie dem gesamten Team. Es orientiert sich an den Dimensionen des Referenzrahmens Schulqualität NRW – insbesondere an den Säulen Inklusion, Partizipation und Werteerziehung.

An der GS Hottenstein verstehen wir uns als eine Gemeinschaft, in der ein friedliches Miteinander die Basis für alles Lernen bildet. Wir begegnen uns mit Empathie, Respekt und tiefer Wertschätzung, um einen Ort des Vertrauens zu schaffen, an dem Heterogenität als wertvolle Chance begriffen wird. Jedes Kind steht bei uns mit seiner Individualität im Mittelpunkt: Wir fördern und fordern gezielt, damit persönliche Potenziale in einem unterstützenden Umfeld entfaltet werden können. Diese inklusive Haltung sichern wir durch transparente Konzepte und eine enge Teamarbeit ab, die unsere Schulentwicklung stetig vorantreibt.

Demokratie wird bei uns im Alltag lebendig. Wir geben unseren Schülerinnen und Schülern durch echte Mitbestimmung und Mitwirkung eine starke Stimme. Ein zentraler Baustein ist hierbei der regelmäßig verankerte Klassenrat, in dem wir Verantwortung für unser Handeln übernehmen. Durch aufmerksames Zuhören, verbindliche Rituale und eine offene Kommunikation schaffen wir eine Atmosphäre, in der sich jede und jeder sicher und gesehen fühlt. So verbinden wir unsere persönliche Identifikation mit den hohen Qualitätsstandards einer modernen Grundschule.

 

Eine inklusive Willkommenskultur gestalten wir an der GS Hottenstein durch verlässliche Beziehungen, klare Rituale und eine gemeinsame Haltung: Empathie, Respekt und Wertschätzung prägen den Umgang aller Beteiligten und machen Vielfalt im Alltag sichtbar. Kinder erfahren Zugehörigkeit durch wiederkehrende Strukturen, verständliche Orientierung sowie Partizipation in Klassenrat und Schulparlament. Konflikte und Grenzverletzungen bearbeiten wir konsequent und transparent im Sinne unseres Schutz- und Präventionsverständnisses, damit Schule als sicherer Lern- und Lebensraum erlebbar bleibt.

 

Damit auch neue Kolleginnen und Kollegen schnell bei uns ankommen und angemessen vorbereitet sind, sichern wir eine strukturierte Einarbeitung über klare Zuständigkeiten, verbindliche Informationen und feste Teamstrukturen. Zu Dienstbeginn werden zentrale Grundlagen (Leitbild, Kommunikations- und Organisationswege, Aufsichts- und Vertretungsregelungen, Schutz- und Notfallstrukturen, Dokumentationsstandards) vorgestellt. Anschließend erfolgt die fachlich-praktische Anbindung im Kollegium. Regelmäßige Teamzeiten und kollegialer Austausch sorgen dafür, dass neue Mitarbeitende sich zügig in unser Kollegium integrieren können.

 

Unser Schulgelände soll Teilhabe am Schulleben für jedes Kind ermöglichen, indem wir Barrieren – soweit baulich und organisatorisch beeinflussbar – systematisch reduzieren und sichere, übersichtliche Strukturen schaffen. Teilhabe wird insbesondere durch ein verlässliches Aufsichtssystem sowie transparente Pausenregeln unterstützt. Ergänzend halten wir einen Rückzugsraum als reizreduzierten Ort vor, der bei Bedarf kurzfristig Entlastung und Unterstützung ermöglicht, ohne Kinder aus der Gemeinschaft auszuschließen.

 

 

Bei der Planung und Durchführung von Unterrichts- und Schulveranstaltungen berücksichtigen wir die speziellen Bedürfnisse aller Schülerinnen und Schüler durch vorausschauende, differenzierte Planung und verbindliche Absprachen. Konkret gestalten wir Zugänge variabel in Bezug auf Tempo, Umfang, Material, Sozialform. Wir planen Pausen- und Rückzugsoptionen ein, regeln Begleitung und Aufsicht eindeutig und informieren Eltern frühzeitig und verständlich. So ermöglichen wir, dass jedes Kind am Hottenstein sicher, sichtbar zugehörig und aktiv teilhabend ist.